Hunde:

 

Forscher heilen Querschnittslähmung

 

Englischen Forschern ist es gelungen, querschnittsgelähmten Dackeln das Gehen wieder zu ermöglichen. Ob das Verfahren auch bei Menschen funktioniert ist noch unklar

 

Tiermedizinern der Universität Cambridge (England) ist es gelungen, querschnittsgelähmte Hunde so zu behandeln, dass sie wieder gehen können. Dafür transplantierten sie in das Rückenmark der Tiere sogenannte olfaktorische Hüllzellen der Nasenschleimhaut. Diese unterstützen das Wachstum von Nervenzellen.

Die Hunde litten an einem Bandscheibenvorfall, der gerade bei Dackeln häufig auftritt. Ob das Verfahren künftig auch bei gelähmten Menschen zum Einsatz kommen könnte, ist noch unklar: Die Bahnen des menschlichen Nervensystems sind viel länger.

07.03.2013, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

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